Wissenswertes und Vorschau: „Die Nase“ besucht Jolie Profumerie Stores
Unsere Jolie -Parfümerie war Schauplatz eines sehr interessanten Treffens, nämlich dem mit Alessandro Gualtieri , der uns mit seiner vielseitigen Persönlichkeit faszinierte und in seinen Bann zog.
Während unseres Gesprächs tauchen wir, das muss man sagen, nicht nur in die Wiederentdeckung seiner Marken und Parfums ein, sondern auch und vor allem in seine ganz persönliche Vision von künstlerischer Parfümerie .
Die Neuigkeiten folgen in Kürze
Unsere erste Neugierde gilt jedoch den bevorstehenden Neuigkeiten. Seit der Veröffentlichung von Terroni hat Alessandro Gualtieri nur sehr wenige Informationen über das neue Parfum preisgegeben, an dem er arbeitet; sein nächster Duft wird wie ein „Einstieg in den Abgrund“ mit Orto Parisi sein.
Wer diesen neuen Duft unter dem Weihnachtsbaum erwartet, wird allerdings enttäuscht sein. Parfums, so gesteht Alessandro, lassen sich nicht nach einem Kalender kreieren oder, noch schlimmer, an Konsumfeiertage koppeln: Eine olfaktorische Kreation „ist dann da, wenn sie fertig ist“.
Visionen von "Nase"
Die Nase offenbart ihre Skepsis gegenüber Marken, die ständig und unaufhörlich neue Referenzen kreieren; selbst die renommiertesten Parfümeure brauchen Zeit und Ruhe, um einen neuen Duft zu kreieren.
Alessandro hat sich zum Ziel gesetzt, eine begrenzte Anzahl von Düften zu kreieren, wobei er der Qualität der Rohstoffe höchste Priorität einräumt. Dies ist für ihn unerlässlich. Andernfalls droht die Nischenparfümerie zu verblassen, sich im Labyrinth der kommerziellen Parfümindustrie zu verlieren und ihren wahren Charakter – die Kunstfertigkeit – einzubüßen. Es ist die Einzigartigkeit, die eine Nische zu einer echten Nische macht .
Seine olfaktorischen Kreationen, fügt er hinzu, seien etwas Intimes, und auch deshalb sei der Vertrieb äußerst selektiv und werde Verkaufsstellen anvertraut, die die interessanten Eigenschaften jeder Marke hervorheben.
Was die Kommunikationsfrage angeht, hat Alessandro eine sehr klare Meinung:
„Ich habe meine Meinung auf die Rückseite der Verpackung geschrieben… und dem Verbraucher damit völlige Interpretationsfreiheit gelassen.“
Nach ein paar Stunden mit „The Nose“ wird eines ganz deutlich: Man kann diesen Mann nur durch seine Werke vollständig verstehen.



